Es gibt Instrumente, die man kauft. Und es gibt Instrumente, die man zusammensteckt – Kabel für Kabel, Modul für Modul, bis das System eine eigene Sprache spricht. Matthias arbeitet mit einem modularen Synthesizer. Er patcht ihn selbst, verbindet Klangquellen, Filter und Hüllkurven zu etwas, das kein Preset kennt und kein Plug-in ersetzen kann.




Was man sieht, wenn man nah ran geht: Hunderte kleine Buchsen, Regler mit Namen wie FREQ, RES, DRIVE, MORPH. Kabel in Rot, Blau, Gelb, Grün – jedes eine Verbindung, jede Verbindung eine Entscheidung. Das ist kein Chaos. Das ist Komposition.




Der Klang entsteht nicht auf Tasten, sondern in diesen Verbindungen. Jede neue Verkabelung verändert alles. Was dabei entsteht, ist jedes Mal anders – und jedes Mal seins.










